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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Hagen e.V. findest du hier .
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Fünf Tage Wachdienst an der Küste von Grömitz – Ein Erfahrungsbericht von Jasper Schallon
Tag 1: Ankunft und erste Eindrücke
Mein Wachdienst begann mit organisatorischen Aufgaben: Anmeldung, Regelkunde und eine erste Orientierung vor Ort. Dabei kam ich ins Gespräch mit einem Kollegen aus Bayern. Gemeinsam mit meinem Turmpartner wurde ich an Turm 5 eingeteilt. Dort verbrachten wir den Tag mit der Überwachung des Wassers und Funkübungen.
Kurz vor Schichtende kam ein Notruf: Ein gestrandeter Wal wurde gemeldet. Unsere Aufgabe war es, dafür zu sorgen, dass niemand das Tier berührt. Am Abend kochten wir zusammen Nudeln und nutzten die Zeit, um uns besser kennenzulernen.
Tag 2: Ein ruhiger Tag am Turm
Auch am zweiten Tag war ich wieder an Turm 5 stationiert. Glücklicherweise verlief alles ohne größere Zwischenfälle – lediglich ein paar Pflaster wurden benötigt. Den Abend verbrachten wir entspannt mit einer gemeinsamen Pizza und Gesprächen auf der Terrasse.
Tag 3: Sturmtag in Lenste
Am dritten Tag wurde ich in Lenste, einer benachbarten Station, eingeteilt. Aufgrund des Sturms waren weder Schwimmer im Wasser noch Spaziergänger am Strand. Ein Highlight war der Besuch eines kleinen Kindes, das uns aus Dankbarkeit für unsere Arbeit Süßigkeiten brachte – eine herzerwärmende Geste an einem rauen Tag.
Tag 4: Ein besonderer Einsatz
Der vierte Tag brachte einen medizinischen Notfall: Ein Junge hatte sich einen Stachel oder Splitter in den Fuß eingetreten. Dank des direkt verfügbaren Notarztes konnte der Junge schnell untersucht werden. Später erfuhren wir, dass es sich um eine Lymphgefäßentzündung handelte. Die Familie bedankte sich herzlich bei uns.
Den Abend verbrachten wir mit selbstgemachter Pizza, die wir mit Kollegen und einem Paar aus der Station teilten – ein schöner Abschluss eines ereignisreichen Tages.
Tag 5: Abschied mit Action und Tradition
Am letzten Tag war einiges los: Zwei Personen mussten aus dem Wasser gerettet werden, eine davon war bewusstlos. Die Seenotrettung unterstützte mit einem Hubschrauber, der gleichzeitig Übungen am Strand durchführte und zahlreiche Zuschauer anzog.
Ein weiteres Highlight war die traditionelle "Taufe" der neuen Wachgänger: Dazu musste man eine ungewöhnliche, essbare Herausforderung meistern, wie etwas Scharfes oder Bitteres zu essen, bevor man symbolisch ins Wasser gedrückt wurde. Anschließend zogen wir gemeinsam ein Boot aus dem Wasser und unsere individuellen "Taufnamen" wurden bekannt gegeben.
Zum Abschluss spielten wir Volleyball, und später genossen wir mit Freunden noch ein letztes Bad im Meer.
Fazit
Die fünf Tage Wachdienst an der Küste von Grömitz waren eine spannende und bereichernde Erfahrung – geprägt von Teamarbeit, besonderen Momenten und unvergesslichen Erlebnissen.
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